Rezension - Gib mir deinen Ex, ich geb dir meinen - Eva Woods

Montag, 5. Februar 2018

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Titel: Gib mir deinen Ex, ich geb dir meinen
Originaltitel: The Ex - Factor
Autor: Eva Woods
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Frauenromaan, Liebesroman
Länge: 448 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Ist das Liebe, oder kann der weg? Dating ist nicht einfach, vor allem, wenn du nur Lügner, komische Käuze, Männer, die Superman-Unterhosen tragen, oder noch bei ihrer Mutter leben, triffst. Warum also nicht mit jemandem ausgehen, der schon »getestet und für ok befunden« wurde? Nur weil der Typ nichts für deine Freundin war, heißt das ja nicht, dass er für dich nicht der Richtige sein kann. Marnies Plan: Zeig mir deinen Ex, ich zeig dir meinen, und sie denkt gleich für ihre drei besten Freundinnen Helen, Rosa und Ani mit, die alle auch auf der Suche nach dem perfekten Mann sind – und schon ist es geboren, das Projekt »Ex-Factor« …

Meine Meinung:
Das Cover des Buches spricht mich persönlich sehr an. Ich finde, dass man auf dem ersten Blick bemerkt, dass die Geschichte seinen ganz eigenen Charme hat und einen in eine ganz neue Welt einführen kann, wenn man sich auf das Buch einlässt.

Die Grundidee der Geschichte klingt erst einmal etwas bizarr. Eine Gruppe von Freundinnen setzt sich das Ziel ihre Exmänner untereinander auszutauschen, in der Hoffnung auf die große Liebe. Kann doch funktionieren oder nicht? Darum geht es grundsätzlich in dieser Geschichte.

Natürlich ist dies nur der Haupthandlungsstrang und die Autorin zeigt uns nach und nach die Vielschichtigkeit des Buches. Jede dieser Frauen hat natürlich ein eigenes Leben und die Freundin, welche die Idee mit dem Exmännertausch hatte, kam gerade nach einem Jahr wieder in ihre Heimatstadt zurück. Die anderen wussten nicht genau, wo sie war und sie ist damals einfach ohne tschüss zu sagen gegangen. Dies ist natürlich auch spannend herauszufinden, weshalb sie denn nun einfach so verschwunden ist.

Eine andere der vier Freundinnen, Rosa wurde gerade von ihrem Ehemann verlassen, mit dem sie seit ihrer Kindheit zusammen ist, und will am liebsten gar nichts von diesem ganzen Datingwahn hören, doch auch sie fügt sich irgendwann. Die anderen Freundinnen Annie und Helen sind auch nicht wirklich von Marnies Plan begeistert und hegen Zweifel, doch sie wollen es alle einmal probieren. Helen hat auch noch ein großes Geheimnis, welches sich im Laufe des Buches lüften wird.

Wie ihr seht, passieren viele Dinge gleichzeitig und man bekommt viele verschiedene Perspektiven mit. Dies ist eine Sache, die ich so bewundere an diesem Buch. Die Geschichte wird aus der Sicht von jeder Protagonistin aus dem Buch erzählt. Dies wechselt sich immer ab und normalerweise mag ich so etwas überhaupt nicht, da mich dieser stetige Sichtwechsel eher verwirrt. Doch bei dieser Geschichte hat er wie die Faust aufs Auge gepasst!

Außerdem ist das Buch sehr amüsant. Besonders Marnies und Annis Humor finde ich zum Schreien. Die beiden haben einfach ihren ganz eigenen Charme und einen anderen Blick auf das Leben wie Helen und Rosa. Rosa hat mir am Anfang noch sehr leidgetan, da sie frisch getrennt ist und schlimmen Liebeskummer hat, doch im Laufe des Buches ist sie wieder aufgeblüht und ihre lebensfrohe Ader ist dem Leser besser herübergekommen.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der etwas Lustiges und Unterhaltsames sucht. Es ist natürlich eine eher leichte Lektüre zum Abschalten und man könnte es als Frauenroman bezeichnen. Dieses Meisterwerk bekommt 5 Sterne von mir und das ist eigentlich noch nicht genug!

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Rezension - Tick Tack - Wie lange kannst du lügen? - Megan Miranda

Samstag, 30. Dezember 2017

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Titel: Tick Tack - Wie lange
kannst du lügen? 
Originaltitel: All the Missing Girls
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Thriller, Psychothriller
Länge: 432 Seiten
Verlag: Penguin Verlag

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord. Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist – und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah. Das perfekte Geschenk: aufwendig veredelte Ausstattung 

Meine Meinung:

Das Cover hat mich auf den ersten Blick angesprochen. Es ist so düster und sieht gefährlich aus. Außerdem schimmert es und der Wald gibt dem Buchcover noch ein stärkeres Gruselfeeling.

Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, wenn ich ehrlich sein soll. Leider wurden meine Erwartungen nicht annähernd erfüllt. Ich hatte schon einmal etwas von dieser Autorin gehört, allerdings noch nie etwas von ihr gelesen. Als ich Tic Tac entdeckt hatte, hat mich nicht nur das Cover magisch angezogen, sondern auch der Klappentext. Leider bringt der Klappentext den Leser dazu die Geschichte aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Im Klappentext wird die Story als spannender Thriller verpackt und Charaktere mit Geheimnissen, welche nun alle wieder in ihre Heimatstadt zurückkehren.

Nun ja zuallererst möchte ich klarstellen, dass mir das Buch zwar nicht überdrüber gefallen hat, aber es auf keinen Fall schlecht war. Ich habe einfach ein paar Kritikpunkte daran, welche ich jetzt erläutern werde. Ein Minuspunkt waren für mich die ganzen Zeitsprünge. Es ging hin und her. Irgendwann wollte ich dann schon gar nicht mehr, weil mich einfach alles verwirrt hat. Außerdem hatte ich eine Woche lang keine Zeit zu lesen und habe das Buch dann natürlich erst später zur Hand genommen und ja was soll ich euch sagen ich bin überhaupt nicht mehr in die Geschichte hineingekommen.

Ein weiterer Punkt ist, dass für mich persönlich die Geschichte zu vorhersehbar war. Ich wusste von Anfang an, wer das Mädchen damals umgebracht hat und wie das alles so abgelaufen ist. Ob es nur für mich vorhersehbar war oder, ob das generell so ist kann ich aber leider nicht sagen. Jeder muss sich seine eigene Meinung über das Buch bilden.

So kommen wir nun einmal zu etwas Erfreulichem. Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich war so gelangweilt von der Geschichte, da ich wusste, wie alles ablaufen wird aber durch den Schreibstil der Autorin habe ich trotzdem nicht aufgehört zu lesen. Sie hat mich in ihren Bann gezogen und ein bisschen war ich dann doch auf das Ende gespannt. Ich wollte ja schließlich wissen, ob ich recht habe.

Ich gebe der Geschichte 3 Sterne und freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin. Vielleicht das nächste Mal aber ein Buch aus einem anderen Genre.

Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen
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