Rezension - Dark Wonderland - Herzkönigin - A.G. Howard

Dienstag, 28. März 2017
Titel: Dark Wonderland - Herzkönigin
Originaltitel: Splintered
Reihe: Dark Wonderland
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Länge: 464 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 14 Jahren
Verlag: cbt

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Folge dem Flüstern … in das Reich hinter dem Spiegel
Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen?

Meine Meinung: 
Das Cover ist einfach ein Traum. Es ist eines der schönsten Cover die ich jemals gesehen habe. „Dark Wonderland – Herzkönigin“ ist der erste Teil einer Trilogie von A.G. Howard.

Das Buch ist einfach unglaublich gut. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist so leicht und gleichzeitig schwer geschrieben. Dies stört aber überhaupt nicht. Ich habe ein gewöhnliches Jugendbuch erwartet, welches mich zum Abschalten bringen kann, aber nicht zum Mitfiebern. Die Geschichte hat mich überrascht. In diesem Buch ist nichts, sowie es scheint. Die Idee der Geschichte ist für mich persönlich etwas Einzigartiges. Ich finde, dass der Schreibstil von der Autorin sehr außergewöhnliches ist.

Die Charaktere sind wirklich total unterschiedlich und nicht alle gehören zu meinen Lieblingen. Alyssia ist einer der Hauptpersonen in dieser Geschichte. Ihre Mutter ist in einer Irrenanstalt, seit sie Alyssia vor Jahren angegriffen hat. Was es damit auf sich hat, erfährt man recht spät, doch die Erklärung ist einzigartig. Alyssia ist ein sehr mutiger Charakter, doch mir ist es manchmal so vorgekommen, als ob sie sich leicht übernommen hat in bestimmten Situationen. Sie durchlebt nämlich viele verschiedene Abenteuer und ihr wird sozusagen befohlen, die Fehler auszubügeln die Alice vor Jahren begangen hat. Meiner Meinung nach benimmt Alyssia sich sehr reif für ihr Alter. Man merkt schnell, dass sie eigentlich alles für die Personen tun würde, die sie liebt. Sie ist überhaupt kein geiziger oder selbstsüchtiger Mensch, was ich sehr schön finde.

Die Charaktere, die im "Dark Wonderland" vorkommen, stammen alle aus dem Buch "Alice im Wunderland". Allerdings wurden diese stark verändert, sodass man nicht alle gleich am Anfang erkennt. Ich persönlich bin ein großer Fan der Alice im Wunderland Geschichte. Da ich es liebe in diese fantastische und magische Welt einzutauchen. Für mich war dieses Buch einfach ein Muss.Ich bin sicher, dass die Leute die die Alice im Wunderland Geschichte mögen, auch dieses Buch lieben werden.

Morpheus ist mein Lieblingscharakter. Er ist zwar nicht immer nett und eher geheimnisvoll, doch ich finde, dass sein Charakter perfekt in diese Geschichte passt. Es bahnt sich langsam aber sicher eine kleine Dreiecksbeziehung an. Zwischen wem genau will ich an dieser Stelle allerdings noch nicht verraten. Alyssas bester Freund wird auch unerwartet in Alyssas Leben hineingezogen. Er besucht sie in einem sehr unpassenden Moment und auf einmal ist nichts mehr, wie es sein sollte.

Wir lernen in dieser Geschichte ein „Dark Wonderland“ kennen, was das genaue Gegenteil vom Wunderland sein soll. Alyssia ist einer der größten Fans von „Alice im Wunderland“ und kennt diese Geschichte schon auswendig. Sie wundert sich immer wider, da sie bald bemerkt, dass das, was in dem kleinen Buch steht, nicht wirklich alles der Wahrheit entspricht.

Das Buch bekommt von mir 5 Sterne, da ich es einfach einzigartig finde und kann es kaum noch erwarten den zweiten Band zu lesen.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen 
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Rezension - Lying Game - Weg bist du noch lange nicht - Sara Sheperd

Montag, 27. März 2017
Titel: Lying game - Weg bist du noch lange nicht
Originaltitel: Never have I ever
Reihe: Lying Game Teil 2
Genre: Jugendbuch,Thriller 
Länge: 320 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 14 Jahren
Verlag: cbt

Achtung: Spoiler möglich, da dies der 2. Teil einer Reihe ist !!

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
»Sutton ist tot. Sag es niemandem. Spiel weiter mit … Oder du bist als Nächste dran.« Emma Paxton hat das Leben ihrer toten Zwillingsschwester Sutton übernommen. Sie will herausfinden, wer Sutton ermordet hat. Allein der Mörder kennt ihr Geheimnis – schon einmal ist Emma knapp einem Mordanschlag entkommen. Verdächtige: Suttons Freunde, Suttons Schwester, die halbe Welt. Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Emma immer wieder auf die dunkle Vergangenheit ihrer Schwester. Was hat es mit dem mysteriösen LYING GAME auf sich? Bei welchem bösen Spiel ist Sutton zu weit gegangen? Emma vertraut niemandem außer Ethan – dem Jungen, der ihr Geheimnis längst durchschaut hat …

Meine Meinung:
Auf dem Cover sieht man wieder die Zwillinge mit einem sehr mysteriösen vielleicht sogar unheimlichen Blick. Dieses Cover ist eher in Grün gehalten. Also das genaue Gegenteil vom ersten Teil. Doch ich finde, dass die Farben sehr gut miteinander harmonieren und ich persönlich finde grün als Farbe auch sehr schön. „Lying Game – Weg bist du noch lange nicht“ ist der zweite Teil einer mehrteiligen Reihe von Sara Sheperd.

Die Geschichte schließt gleich an den ersten Band an, sodass es einen nahtlosen Übergang gibt. Ich konnte mich sofort wieder in der Welt von Emma zurechtfinden. Dieses Buch ist wieder einmal erstklassig genau wie der erste Band.

Emma ist einfach einer meiner Lieblingscharaktere. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit. Sie musste im ersten Band schon so viele Sachen mitmachen. Zum Beispiel hat sie erfahren, dass sie eine Zwillingsschwester namens Sutton hat und als sich die beiden dann treffen wollen, erfährt sie, dass sie Tod ist und der Mörder will, dass Emma ihren Platz einnimmt. Es ist alles ziemlich schaurig und aufregend. Auch in diesem Teil geht die Suche nach dem Mörder weiter. Leider entwickelt Emma gewisse Parallelen zu ihrer toten Zwillingsschwester Sutton, dies gefällt mir nicht so wirklich, da ich Suttons nicht so sehr mag. Ethan hilft Emma auf jeden Fall auf der Suche nach dem Mörder und lernt sie immer besser kennen.

Auch wie im letzten Teil folgt der Leser den Gedankengängen von Sutton. Immer wieder kann sie sich an einzelne Bruchstücke erinnern und der Leser taucht gemeinsam mit Sutton in ihre Erinnerungen ein. Man sollte mittlerweile schon wissen, dass sich Sutton viele Feinde geschaffen hat und deshalb ist es für mich persönlich so spannend zu erfahren, wer sie umgebracht hat. Mir gefallen Suttons Gedankengänge sehr gut, da man sich so wirklich in sie hineinversetzten kann und hautnah miterlebt, was passiert ist.

Der Leser wird auch hinters Licht geführt. Ich muss zugeben, dass ich mich richtig geärgert habe, dass mich die Autorin da auf eine falsche Fährte gelockt hat. Man denkt man weiß, wer der Mörder ist, doch wie soll es auch anders sein, es kommt doch anders. Ich habe allerdings eine kleine Ahnung wie das Ganze ausgehen könnte. Doch, wenn es wirklich so ausgeht wie ich es glaube, dann bin ich am Boden zerstört.

Das Ende dieses Buches hätte ich nie erwartet. Es hat mich ehrlich gesagt sogar geschockt. Ich will unbedingt bald den dritten Teil lesen, da ich nach diesem Ende gar nicht anders kann. Ich bin schon sehr gespannt, was die Autorin noch so für die Leser auf Lager hat. Wie sollte es auch anders sein, ich gebe dem Buch 5 Sterne und spreche eine absolute Leseempfehlung aus. 

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen 
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