Rezension - Das Lied des Eisdrachen - George R.R. Martin

Freitag, 17. November 2017

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Titel: Das Lied des Eisdrachen
Originaltitel: The Ice Dragon
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Kinderbuch, Fantasy
Länge: 128 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 8 Jahren  
Verlag: Cbj

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Ein Drache, der die Herzen der jungen Fantasy-Leser im Sturm erobern wird!Adara ist ein Winterkind, geboren in der eisigsten Nacht seit Menschengedenken. Und Adara ist anders: Sie liebt die Kälte, das Eis, die Stille. Ihr einziger Freund ist ein kristallblauer Drache, der sie winters besucht. Als eines Tages feindliche Drachenkämpfer Adaras Heimat bedrohen, ist es die Freundschaft zwischen Winterkind und Eisdrachen, die das Leben ihrer Familie rettet …• Vom Großmeister der Fantasy und Schöpfer der preisgekrönten Saga „Das Lied von Eis und Feuer“• Märchenhaft illustriert• Eine Geschichte über Freundschaft, Loyalität und Tapferkeit Der Titel ist unter dem Namen "Adara und der Eisdrache" bereits im Taschenbuch erschienen.

Meine Meinung:
Das Cover finde ich sehr gelungen. Der Eisdrache sieht in den Illustrationen des Buches zwar etwas anders aus, aber im Großen und Ganzen finde ich die Zeichnung am Cover sehr schön. Ob dies der Auftakt einer Reihe ist, weiß ich leider nicht und ich habe dazu auch noch keine Informationen gefunden. Falls es jemand von euch weiß, würde ich mich freuen, wenn ihr es mir in die Kommentare schreiben würdet.

Ich muss gestehen, dass ich noch nie etwas von George R.R. Martin gelesen habe. Ich habe natürlich schon etwas von der Game of Throns Reihe gehört bzw. sie selbst auch schon geschaut, allerdings nie die Bücher gelesen. Als ich gesehen habe, dass der Autor einen neuen Roman veröffentlich hat, wollte ich nun endlich einmal wissen, ob der Hype um seine Bücher berechtigt ist und habe es beim Bloggerportal angefragt. Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen.

Zuerst will ich einmal die wunderschönen Illustrationen erwähnen, die sich in dieser Geschichte finden lassen. Ob der Autor sie selbst gezeichnet hat, weiß ich aber nicht. Nur leider ist das eigentlich auch schon alles was mir an diesem Buch positiv aufgefallen ist.

Die Geschichte an sich finde ich wirklich süß und ja es ist eigentlich ein Kinderbuch. Dies war mir auch von Anfang an klar, doch ich kann nicht ganz verstehen, wohin uns der Autor in dieser Geschichte hinführen wollte. Das Buch hat außerdem nur 128 Seiten und mehr als die Hälfte davon war mit Zeichnungen übersehen. Dementsprechend gab es fast keinen Text, welcher eine Geschichte nun einmal ausmacht.

Außerdem habe ich am Ende des Buches wirklich nicht verstanden was mir George R.R. Martin damit sagen wollte, da die Geschichte für mich einfach keinen Sinn ergab. Im Groben geht es darum, dass Adara, ein kleines Mädchen einen Eisdrachen kennenlernt. Grundsätzlich ist, dass alles was man wissen muss. Ich hätte mir gewünscht, dass diese besondere Beziehung von Adara und dem Drachen besser herübergekommen wäre und man sie besser beleuchtet hätte. Es war alles sehr oberflächlich und seicht, nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Vielleicht war es aber auch einfach falsch von mir mit so hohen Erwartungen an das Buch heranzugehen.

Ich will auch sagen, dass dieses Buch ja in die Kategorie Kinderbuch fällt, ich das aber überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich verstehe es einfach nicht, denn man bekommt auch etwas von dem Krieg mit in den das Land verwickelt ist und ich finde einfach, dass kleine Kinder so etwas nicht lesen sollten. Ich würde es erst ab 12 Jahren empfehlen, da schon ein paar Wörter fallen, die meiner Meinung nach nicht für kleine Kinder geeignet sind.

Die Sprache in dem Buch ist auch nicht wirklich so leicht verständlich, wie man sie von Kinderbüchern kennt. Von daher verstehe ich diese Einschätzung des Buches nicht. Wie ihr jetzt schon mitbekommen habt, bin ich nicht wirklich begeistert von dem Buch. Allerdings habe ich ihm trotzdem 3 Sterne gegeben. Die Illustrationen haben meine Meinung sehr beeinflusst, wenn ich ehrlich bin. Aber auf jeden Fall hat jeder einen anderen Geschmack und vielleicht gefällt es ja einem von euch da draußen.

Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen
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Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Rezension - Timeless - Retter der verlorenen Zeit - Armand Baltazar

Sonntag, 12. November 2017

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Titel: Timeless - Retter
der verlorenen Zeit
Originaltitel: Timeless
Reihe: Timeless Teil 1
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Science Fiction, Kinderbuch, Jugendbuch
Länge: 624 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 12 Jahren  
Verlag: Cbj

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Dein Eintritt in eine neue Welt – Sei dabei, bevor die Zeit abläuft Die Zeitkollision war eine Katastrophe kosmischen Ausmaßes, die Zeit und Raum aufspaltete und die Erde auseinanderriss. Die Überlebenden kommen aus den unterschiedlichsten Kulturen und Epochen. In dieser neuen Welt lebt Diego Ribera.Doch nicht alle sind an einem friedlichen Zusammenleben in diesem neuen Zeitalter interessiert, und so wird Diegos brillanter Erfinder-Vater entführt. Er soll den Zeitbruch – und somit die letzten 15 Jahre – ungeschehen machen. Diego muss sich auf eine gefährliche Reise begeben, um seinen Vater, seine eigene Existenz und die Zukunft der Welt zu retten …

Meine Meinung:
Das Cover ist meiner Meinung nach ein richtiger Eye – Catcher. Man wirft einmal einen Blick darauf und kommt nicht mehr davon los. Es ist nicht nur wunderschön, sondern verzaubert einen auch. Sowohl das Buch als auch das Cover entführen den Leser in eine magische Welt, welche man in dieser Form noch nicht gesehen hat.

Der Autor ist nicht nur begabt im Geschichten schreiben, sondern auch im Zeichnen. Jede einzelne Illustration, die sich in diesem Buch finden lässt, hat er selber entworfen. Dazu muss ich sagen, dass alleine diese Kreativität eigentlich schon gefeiert werden muss. Ich finde es klasse, dass er das Selbst in die Hand genommen hat und nicht jemand anderes damit beauftragt hat. Somit zeigt der Autor, dass ihm wirklich viel an seinem Werk liegt. Die Bilder sind meines Erachtens nach auch sehr genau und mit viel Liebe gezeichnet.

Armand Baltazar hat einen flüssigen und leichten Schreibstil. Man könnte auch kindgerecht dazu sagen. Ich persönlich würde das Buch ab 11 Jahren empfehlen, da die Protagonisten auch nicht viel älter sind, aber natürlich können es auch Jugendliche und Erwachsene ohne Probleme lesen. Das Buch ist meiner Meinung nach nämlich eine Mischung aus Kinder und Jugendbuch und ich will es jetzt in keine bestimmte Kategorie stecken.

Kommen wir zu dem Kritikpunkt, der mich am meisten gestört hat und mich auch immer wieder verwirrt hat. Diego, einer unserer Hauptprotagonisten ist gerade 13 Jahre alt geworden, schmollt aber als wäre er knappe 10 wenn nicht sogar jünger. Besonders ist mir dies auch bei unserer Protagonistin Lucy aufgefallen, die sich genauso kindisch wie Diego benommen hat. Wenn ich das zusammenfasse, heißt das, dass ich finde, dass die Charaktere sich einfach nicht altersentsprechend benommen haben. Natürlich ist mit 13 jeder noch etwas kindisch und sucht das Abenteuer, aber ich glaube nicht, dass 13 Jährige sich heutzutage in eine Ecke setzen und zu schmollen anfangen nur, weil ihnen etwas nicht passt.

Außerdem fand ich es schade, dass die Charaktere die uns auf Diegos Reise begleiten, alle illustriert dargestellt wurden. Versteht mich nicht falsch, ich habe die Bilder in dem Buch geliebt und sie haben mich auch in ihren Bann gezogen, allerdings bin ich kein Fan davon Charaktere bildlich abzubilden, da ich finde, dass das die Fantasy vom Leser einschränkt und er sich kein eigenes Bild mehr von der Figur machen kann.

Ansonsten ist die Geschichte wunderschön und magisch. Für jeden der Fantasy liebt ein absolutes Muss. Vielleicht ist das Buch auch etwas für Geschichtefans, da wir viele Konstruktionen aus den früheren Epochen kennenlernen, wie zum Beispiel aus dem Mittelalter.

Ich finde, dass dieses Buch einmal etwas ganz anderes ist. Zumindest ich habe so etwas Derartiges noch nie gesehen. Alleine die Idee der Geschichte ist schon so fantasievoll. Ihr seht schon, dass ich gar nicht mehr aus dem Schwärmen hinauskomme.

Der Autor hat das Buch abwechslungsreich gestaltet. Auch der Abstand zwischen Illustrationen und Text hat er meiner Meinung nach gut getroffen. Das kann man sich so vorstellen, dass es zum Beispiel 10 Seiten nur Text gab und dann wieder 5 Seiten nur Illustrationen, oder eine halbe Seite war illustriert und die andere mit Text bedruckt.

Das Buch bekommt von mir 4 Sterne. Auch wenn ich dieser Geschichte keine 5 Sterne gebe, finde ich sie wirklich fantastisch und kann sie jedem nur ans Herz legen.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
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Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!