Rezension - Suzy Zail - Der Klang der Hoffnung: Die Geschichte einer unmöglichen Liebe

Samstag, 13. Februar 2016
Titel: Der Klang der Hoffnung: Die Geschichte einer unmöglichen Liebe
Originaltitel: The Wrong Boy
Autorin: Suzy Zail
Genre: Jugendbuch, Historischer Roman
Länge: 288 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 12 Jahren
Verlag: cbj

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
»Achtet aufeinander und kommt wohlbehalten wieder nach Hause.« Das ist die letzte Bitte, die Hannas Vater an seine beiden Töchter und seine Frau richtet, als sie Mitte 1944 an der Rampe von Auschwitz voneinander getrennt werden. Für die 15-jährige Hanna, die als begabte Pianistin kurz vor der Aufnahme ins Konservatorium stand, sind diese Worte die letzte Verbindung zu ihrem alten Leben. Das und ihre Liebe zur Musik. Und diese Liebe bietet ihr nicht nur einen inneren Zufluchtsort, sondern auch die Chance zu überleben. Wird sie doch abkommandiert, regelmäßig im Haus des Kommandanten aufzuspielen.


Meine Meinung:
Auf dem Cover sieht man Hannas Liebe zum Klavier spielen. Außerdem erinnert einen der Stacheldraht sofort an den Krieg. Es passt sehr gut zu dem Buch, da es den Zusammenhang des Krieges und Hannas Leidenschaft darstellt. „Der Klang der Hoffnung“ ist ein Einzelband.

Das Buch wird aus der Sicht von Hanna erzählt. Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr brutal und traurig, allerdings ist dies logisch, da man bedenken muss, in welcher Zeit die Geschichte spielt. Ich hatte das Buch in eins bis zwei Tagen ausgelesen, obwohl ich es manchmal weglegen musste, da es mir einfach zu viel wurde. Ich finde, dass die Altersempfehlung mit 12 Jahren nicht angemessen ist, weil man mit 12 noch gar nicht so weit denken kann, um dies grausame zu verstehen.

Hanna ist eine wunderbare Klavierspielerin, ihr großes Idol ist Clara Schumann. Ihre ältere Schwester Erika ist am Anfang die stärkere von den beiden, doch wie es sich bald herausstellen wird, ist Hanna eigentlich die stärkere. Über die Eltern von Hanna und Erika hört man recht wenig, doch man erfährt, dass ihr Vater ein sehr geschickter Mann war, der gut mit Uhren umgehen konnte und ihre Mutter seit geraumer Zeit nicht mehr klar denken kann. Hanna ist mein Liebling, auch wenn ich mich in alle Charaktere hineinversetzten konnte, habe ich mich nur mit Hanna identifizieren können. Ich finde, dass Erika eine sehr ehrgeizige und willensstarke Persönlichkeit ist, die sich doch leider im Laufe des Buches immer mehr verändert und man kann so richtig erkennen, wie ihr Wille immer mehr bricht. Hanna ist manchmal naiv, doch trotzdem entwickelt sie immer mehr Verantwortungsbewusstsein.

Ich war das ganze Buch über hin und weggerissen. An manchen Stellen musste ich mich zurückhalten nicht in Tränen auszubrechen, da das Buch einfach so lebendig und echt geschrieben war, dass man dachte, man sei wirklich an dem Ort und erlebt mit, was der Familie geschah. Alles in allem war die Geschichte nicht nur brutal, sondern auch lebendig und einfach echt. Außerdem war es schön mal etwas zu lesen, was nicht nur aus Fiktion besteht, sondern zum Teil auch aus echten Erlebnissen.

Ich vergebe 5 Sterne für das Buch und kann es nur weiterempfehlen.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen und ein Lieblingsbuch-Bärchen 
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1 Kommentare:

  1. Ramiel hat gesagt…:

    Schöne erste Wiederrezi:) Das Buch klingt Aufreibend. Das ist aber eine eher neue Richtung für dich, oder?