Rezension - Nina Blazon - Feuerrot

Sonntag, 10. April 2016

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Titel: Feuerrot
Autorin: Nina Blazon
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Historischer Roman, Jugendbuch
Länge: 512 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
14 - 17 Jahren
Verlag: Ravensburger Verlag

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Ein mysteriöser Gast kommt ins Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis. Schon am ersten Tag flirtet Lucio mit der schönen Magd Magdalene. Doch er ist ihr nicht geheuer, in seinen Bernsteinaugen lodert ein gefährliches Feuer. Ihre Ahnung soll sie nicht täuschen: Als sie nicht auf Lucios Verführungskünste hereinfällt, nennt er sie eine Hexe. In Zeiten der Inquisition kommt dies einem Todesurteil gleich ...

Meine Meinung: 
Das Buch hat ein wunderschönes, hingebungsvolles Cover. Meiner Meinung nach steht das Mädchen auf dem Cover stellvertretend für alle Frauen, die früher als Hexen verbrannt wurden. „Feuerrot“ ist ein Einzelband von Nina Blazon.

Ich finde, dass das Buch in einer sehr interessanten Zeit spielt. Mich persönlich interessiert die Inquisition unter anderem sehr. Ich mag historische Romane, die nichts mit Fantasy zu tun haben. Außerdem finde ich, dass die Geschichte richtig gut geschrieben ist. Es war das am besten geschriebenste Buch, das ich im letzten Monat gelesen habe. 

Ich kann mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzten. Man kann wirklich ihre Angst und Ungewissheit spüren, die die Leute zu dieser Zeit empfanden. Die Autorin muss aufwendig recherchiert haben um so ein gutes Buch hinzubekommen. Man kann sich die damalige Zeit bildlich vorstellen. 

In dem Buch wird aufgeführt, weshalb es fast nur weibliche Hexen gibt, und der sogenannte Hexenhammer wird erwähnt. „Hexenhammer“ ist ein Buch, dass ein Mann geschrieben hat, in dem es um Frauen geht, die etwas mit dem Teufel zu tun haben, sprich Hexen. „Feuerrot“ beinhaltet auch echte Personen. Damit meine ich, dass nicht alle Personen in diesem Buch erfunden sind.

Ich muss zugeben, dass ich gerne mehr über Magdalenas Schwestern erfahren hätte. Magdalena arbeitet als Magd bei der Familie Humpis. Die Humpis haben vor Kurzem einen Schicksalsschlag erlitten, der sie sehr mitgenommen hat. Elisabeth finde ich ziemlich naiv und kindlich. Lucios Charakter ist sehr komplex und geheimnisvoll. Beim Lesen weiß man nie genau, was er als Nächstes vorhat, welcher Mensch nun wirklich in ihm steckt.

Das Buch beinhaltet viele traurige Stellen und mir ist aufgefallen, dass ich in der letzten Zeit viele traurige Bücher gelesen habe. Die Geschichte ist konstant spannend, sodass ich den Roman nicht mehr weglegen konnte und auch nicht wollte.

Ich gebe dem Buch 5 Sterne und ab heute zählt es auch zu meinen Lieblingsbüchern. Wer sich nur ein bisschen für Historik interessiert bzw. für diese spezielle Zeit sollte das Buch unbedingt lesen, da es einfach einzigartig ist.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen und ein Lieblingsbuch-Bärchen
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