Rezension - Neva - Sara Grant

Donnerstag, 23. Februar 2017
Titel: Neva
Originaltitel: Dark Parties
Genre: Dystopie, Jugendbuch
Länge: 368 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
12 - 15 Jahre
Verlag: Droemer Knaur

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss – sondern gerät auch in tödliche Gefahr …

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt meiner Meinung nach auch gut zum Buch. „Neva“ ist ein Einzelband von Sara Grant.

Ich muss sagen, dass die Geschichte sehr durchwachsen ist. Es gibt viele langweilige Stellen aber gleichzeitig auch viele spannende. Manchmal wollte ich das Buch einfach nicht mehr lesen, weil ich manche Stellen unnötig finde, doch dann gibt es wieder Momente, wo ich das Buch nicht mehr weglegen konnte, da es einfach so spannend war.

Ich finde, dass sich die Charaktere in der Geschichte immer mehr zum positiven entwickeln. Neva ist eine sehr starke Person und unsere Hauptcharakterin. Ich finde es sehr prickelnd, dass die Autorin ihr diese Eigenschaften gegeben hat, da das immer seltener in Büchern vorkommt.

Das Buch ist sehr schön aufgemacht. Auf den einzelnen Kapiteln sind Schneeflocken abgebildet. Wie man später erfährt, ist dies das Marken bzw. Kennzeichen von Neva. Sie hat sich eine Schneeflocke tätowieren lassen. In der Geschichte erfährt man gleich am Anfang, dass die Jugendlichen sich diese Kennzeichen machen, um zu zeigen, dass sie nicht alle gleich sind und um der Regierung zu zeigen, dass sie sich nicht unterdrücken lassen.

In dem Buch geht es nämlich um eine Welt, in der jeder fast gleich ist. Die Leute betreiben Inzucht, dass macht sie immer kränker. Die Menschen leben unter einer Kuppel, die sie von der Außenwelt abschirmt. Die Regierung sieht die Kuppel als Schutz an und erklärt der Gesellschaft, dass sie nur zum Schutz da ist. Angeblich existiert außerhalb kein Leben mehr und dies wäre die einzige Möglichkeit, um zu überleben. Neva will das alles aber nicht akzeptieren und glaubt, dass die Regierung den Menschen Informationen vorenthält. Nachdem immer mehr Leute auf mysteriöser Weise verschwinden, versucht Neva herauszufinden was in ihrer Welt vorgeht.

Es handelt sich hier um eine typische Dystopie. Die Geschichte ist aus der Sicht von Neva geschrieben, was ich persönlich ein bisschen langweilig finde. Ich hätte es besser gefunden, wenn Neva und ihre Großmutter abwechselnd erzählt hätten, so hätte man nämlich noch mehrere Sachen erfahren, da Nevas Großmutter auch zu den Vermissten gehört.

Achtung kleiner Spoiler - Zum Lesen bitte markieren:
Ich mochte die Charaktere eigentlich wirklich sehr, besonders Neva und Braydon. Aber jetzt mal ernsthaft, mich hat dieses Hin und Her zwischen den beiden einfach nur genervt. Entweder man hält sich voneinander fern, seiner besten Freundin zuliebe oder man gibt seinen Gefühlen nach und kommt zusammen. 

Das Ende ist nicht so mein Fall gewesen, da es mir zu offen gewesen ist. Ich habe aber gehört, dass es noch eine kleine Kurzgeschichte geben soll und erhoffe mir durch sie ein bisschen Klarheit. Ich gebe dem Buch 4 Sterne.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
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