Rezension - Auf die Liebe muss man warten - Peik Volmer

Samstag, 18. März 2017

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Titel: Auf die Liebe muss man warten
Autor: Peik Volmer
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Roman
Länge: 384 Seiten
Verlag: novum

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Ein Buch voller Geschichten über das Leben und die Liebe - der perfekte „Strandkorbschmöker“! Ob Hassliebe zwischen zwei Schwestern, die durch eine Erkrankung ganz neue, tiefe Dimensionen gewinnt, eine junge, vorsichtige Liebe, die sich ganz behutsam anbahnt oder das Sich-Näherkommen reiferer Menschen: Jede Liebe ist einzigartig und hat ihre ganz besondere Geschichte, die Peik Volmer behutsam erzählt. Aber auch die Freundschaft zweier junger Männer, die Liebe der Eltern zu ihren Kindern, Trauer, Freude und tiefe Verstrickungen spielen eine Rolle … und dann ist da noch die Gemeinschaftspraxis für Urologie, um die sich weit mehr Geschichten ranken, als man für möglich hält!

Meine Meinung:
Das Cover passt sehr gut zum Thema des Buches. Es ist alles sehr romantisch. „Auf die Liebe muss man warten“ ist ein Einzelband von Peik Volmer.

Ich muss leider sagen, dass das Buch mich nicht so berühren konnte, wie ich es eigentlich erwartet habe. Die Geschichte hat sich an manchen Stellen gezogen und mir persönlich gibt es zu viele langweilige Stellen in dem Buch. Die Grundidee ist sehr interessant, da es sich hier auch um eine wahre Geschichte handelt. Die Personen wurden natürlich ein bisschen verändert und ihnen wurden andere Namen gegeben, aber sonst ist alles was in dem Buch passiert wahr. Der Autor spielt selbst einen Charakter in der Geschichte. Ich finde es sehr schön, dass der Autor sich am Ende die Mühe gemacht hat, dem Leser zu erklären, in welche Richtung die Figuren sich nach der Geschichte begeben.

Es gibt verschiedene Handlungsstränge in dem Buch, da wir mehrere Personen kennenlernen. Da gibt es einmal Caroline. Sie ist die Schwester von Greta und hat einen erwachsenen Sohn namens Malte. Carolines Mann ist verstorben. Sie fragt sich, ob sie jemals wieder lieben darf. Malte lernt auch eine schöne junge Frau kennen und so bahnt sich auch hier eine Liebesgeschichte an. Maltes langjähriger bester Freund Felix taucht auch in dem Buch auf. 

Ich finde, dass das Buch sehr schwer zu lesen ist. Ich bin mit dem Schreibstil nicht wirklich gut zurechtgekommen und hatte einige Probleme. Dies ist einer der Gründe, weshalb ich so lange für das Buch gebraucht habe. Doch ich muss sagen, dass es auch sehr witzig geschrieben ist. An manchen Stellen musste ich schmunzeln. Ich denke, dass das Buch seinen ganz eigenen Charme hat, mit dem man aber erst einmal zurechtkommen muss.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Wie schon oben erwähnt ist der Autor auf den letzten paar Seiten noch einmal stark auf die einzelnen Personen eingegangen. Man spürt, dass in das Buch viel Liebe hineingesteckt wurde und der Autor die Geschichte mit viel Hingabe geschrieben hat. Die Geschichte konnte mich an einigen Stellen schon berühren, aber nicht so stark, wie ich es mir von dem Buch erhofft hatte. 

Alles in allem ist dies ein schöner Roman für zwischendurch mit vielen kleinen Schwächen. Ich habe lange nachgedacht, welche Bewertung ich diesem Buch nun geben soll. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. Ich habe mich jetzt aber für 3 Sterne entschieden, da ich doch manches an dem Buch auszusetzen hatte.

Ich durfte dieses Buch im Zuge einer Leserunde lesen. Vielen Dank dafür!
Leserunde Auf die Liebe muss man warten auf Lovelybooks

Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen 
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