Rezension - Indras Traum - Rebecca Hohlbein

Mittwoch, 1. März 2017
Titel: Indras Traum 
Reihe: Indra
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Länge: 160 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 12 Jahren
Verlag: Schneiderbuch Egmont

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Eigentlich führt die 16-jährige Indra ein ganz normales Leben: Sie treibt Sport, verbringt viel Zeit mit ihrer besten Freundin Jasmine und streitet sich ständig mit ihrer Mutter. Seit einiger Zeit jedoch quälen sie düstere Träume, in denen ein Fremder sie bedroht. Indra verdrängt diese Alpträume - so lange, bis sie Wirklichkeit werden. Eines Morgens wird sie beim Joggen angegriffen. Als sie nach Hause kommt, ist ihr Zimmer verwüstet worden. Kurz darauf begegnet sie bei einem Rockkonzert dem dämonischen Than, Leadsänger der Band Devil's Slaves. In ihm erkennt sie den Unbekannten, der im Traum ihr Leben bedroht. Und Jasmine, die sich in Than verknallt hat, kommt nach dem Konzert nicht nach Hause ...

Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön. Ich finde, es ist ein richtiger Eyecatcher. „Indras Traum“ ist der erste Band einer Trilogie von Rebecca Hohlbein.

Da ich noch nie etwas von Rebecca Hohlbein gelesen habe, tat ich mir sehr schwer dieses Buch anzufangen. Doch meine Angst war unbegründet. Die Geschichte hatte sehr wenige Seiten und somit habe ich das Buch in ein paar Stunden ausgelesen. Ich persönlich mag es ja nicht, wenn Bücher zu wenige Seiten haben, doch bei diesem Buch hat es mich nicht gestört.

Indra ist ein sehr gewöhnungsbedürftigter Charakter. Am Anfang kommt sie mir eher unsympathisch vor. Besonders weil sie ihren Stiefvater schlecht behandelt, obwohl er so nett zu ihr ist. Er versucht für sie da zu sein, sie zu unterstützen und zu beschützen, doch sie lässt ihn die ganze Zeit nur abblitzen und ist richtig kalt zu ihm.

Ihre Mutter ist anscheinend auch sehr hochnäsig. Außerdem haben Indra und ihre Mutter kein wirklich gutes Verhältnis zueinander. Ihre Mutter handelt sehr vorschnell, ohne großartig nachzudenken. Außerdem behandelt sie Indras Freunde ziemlich schroff.

Simon und Jasmine sind ganz tolle Charaktere. Die beiden sind Cousin und Cousine und verstehen sich sehr gut. Jasmine ist außerdem auch Indras beste Freundin. Indra hasst Simon regelrecht und will ihm die ganze Zeit aus dem Weg gehen. Jasmine ist zudem auch eher naiv und verliebt sich oft in die falschen Typen. Ihr Spitzname ist Mine, den benützt Indra meistens für sie.
 
Indra wird in ihren Träumen von einem Unbekannten verfolgt. Sie träumt dies jede Nacht seit Tagen und sie fragt sich, was das zu bedeuten hat. Bald wird sie beim Joggen angegriffen und sie bemerkt schnell, dass der Mann der sie angegriffen hat, der Mann aus ihrem Traum ist. Daraufhin geschehen ganz viele unheimliche Sachen, was genau passiert müsst ihr aber selbst lesen. 

Ich denke, dass das Buch ziemlich unbekannt ist, aber das hat es nun wirklich nicht verdient, da es mal etwas anderes ist. Die Grundidee ist gut umgesetzt worden.

Leider schreibt die Autorin in sehr langen und verworrenen Sätzen. Ich fand es manchmal sehr anstrengend das Buch zu lesen. Doch trotz diesem Kritikpunkt bekommt das Buch von mir 4 Sterne, da es wirklich gut ist. Vielleicht schaut ihr es euch mal genauer an und liest es im besten Fall.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen 
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