Rezension - Syrenka - Fluch der Tiefe - Elizabeth Fama

Sonntag, 19. März 2017

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Titel: Syrenka: Fluch der Tiefe
Autorin: Elizabeth Fama
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Länge: 368 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
14 - 17 Jahre
Verlag: Ars Edition

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
1872: Die schöne Sirene Syrenka verliebt sich in den jungen Naturwissenschaftlicher Ezra und folgt ihm an Land. Doch diese Entscheidung, aus Liebe getroffen, zieht ungeahnte und tödliche Konsequenzen nach sich. 140 Jahre später trifft die 17jährige Halbwaise Hester am Strand einen mysteriösen Fremden und fühlt sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Je näher sie ihm jedoch kommt, desto mehr traurige Geheimnisse ihrer Familie werden ans Land gespült. Ist etwa ein Fluch schuld daran, dass jede Frau ihrer Familie drei Tage nach der Geburt ihrer ersten Tochter stirbt? Die Antworten warten auf dem Friedhof, der Krypta und auf dem Grund des Meeres auf das junge Mädchen. Dunkle Mächte lassen jedoch nichts unversucht, um Hesters Verbindung zu Syrenka und der furchtbaren Tragödie, die vor so vielen Jahren geschah, im Dunkel der Tiefe verborgen zu halten.

Meine Meinung:
Das Cover ist einfach nur atemberaubend. Ich habe so ein schönes Cover schon länger nicht mehr gesehen. Wenn man das Buch in der Hand hat, glänzt es richtig. Syrenka ist anscheinend darauf zu sehen unter der Wasseroberfläche. „Syrenka: Fluch der Tiefe“ ist ein Einzelband von Elizabeth Fama.

Syrenka kommt zwar nicht oft vor, da von ihr aus der Vergangenheit erzählt wird, trotzdem hat mir ihr Charakter sehr gefallen. Man merkte richtig, dass sie eine starke Frau ist. Sie musste sehr viel durchmachen und hat nie aufgegeben. Syrenka nannte sich auch Sarah im 19 Jahrhundert. Warum und weshalb müsst ihr aber selber lesen.

Das Buch spielt in verschiedenen Zeiten. Einmal im 19 Jahrhundert und einmal in der heutigen Zeit, also im 21 Jahrhundert. Wir lernen in der Geschichte viele unterschiedliche Charaktere kennen. Da wären zum Beispiel Ezra, Peter und Hester.

Alle drei leben im 21 Jahrhundert, doch mit Ezra stimmt irgendetwas nicht. Hester lernt ihn am Strand kennen, obwohl er für sie ein Fremder ist, fühlt sie sich von ihm magisch angezogen. Hester ist ein sehr in sich gekehrter Charakter. Sie erlaubt sich selbst nicht zu lieben, da jede Frau aus ihrer Familie, nachdem sie ein Kind bekam starb. Dies will Hester nicht riskieren und hält sich deshalb meistens von Menschen fern und kommt ihnen nicht zu nahe.

Die Kapitel sind sehr schön gestaltet. Man sieht verschiedene Ornamente und Verschnörkelungen. Mir hat die Thematik des Buches sehr gut gefallen. Es ist eine locker leichte Geschichte, die einem trotzdem im Gedächtnis bleibt. Der Schreibstil der Autorin ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig gewesen, doch das hat jetzt nicht großartig gestört.

Die Geschichte ist sehr Fantasy lastig. Es kommen nicht nur Meerjungfrauen vor, sondern auch Geister. Die Kombination zwischen Geist und Meerjungfrau finde ich sehr interessant und ich habe so etwas Derartiges auch noch nie gelesen.

Das Ende ist sehr berührend und traurig. Hester trifft eine schwierige Entscheidung und ist richtig selbstlos. Hester und Syrenka sind die beiden Charaktere, die ich ins Herz geschlossen habe. Obwohl sie sich vom Charakter her ähneln, sind sie trotzdem total unterschiedlich. Ich gebe dem Buch 4 Sterne. 

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen 
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