Rezension - Diatar - Kind des Lichts - Ina Linger

Freitag, 16. Juni 2017

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Titel: Diatar - Kind des Lichts
Reihe: Die Mondiar Trilogie  
Autorin: Ina Linger
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Fantasy
Länge: 338 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent
Publishing Platform

Kurzbeschreibung laut Amazon.de: 
Gehe nie hinaus in die Nacht. Meide die Dunkelheit. Betrete niemals die Höhlen der Monandor. Sei vor der Dämmerung zuhause. Diese Regeln werden den Diatar von Kindesbeinen an eingebläut. Wer sich nicht an sie hält, ist des Todes. Das weiß auch der junge Krieger Jaro. Doch als er in einem Kampf mit den Monandor, den Dämonen der Dunkelheit, schwer verwundet wird, gelingt es ihm nicht mehr, vor Einbruch der Nacht zurück in sein Dorf zu kehren. Es ist ausgerechnet Risa, die ihn findet und in eine Höhle schleppt. Risa, die ihm zwar bereits das Leben rettete, als sie beide noch Kinder waren, die er jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Sein Leben ein weiteres Mal in ihren Händen zu wissen, erfüllt Jaro mit Angst, denn eines weiß er mit Sicherheit: Niemand bleibt so unschuldig und gut, wie er als Kind einst gewesen ist – schon gar nicht eine menschenfressende Dämonin der Nacht …

Meine Meinung:
Das Cover ist meiner Meinung nach ein richtiger Eyecatcher. Es ist das Schönste was ich seit Langem gesehen habe und man merkt, dass sich dabei jemand sehr große Mühe gegeben hat. Mit den großen Felsen, die sich im Wasser spiegeln, kommt einfach eine sehr harmonische Stimmung, auf die einem gleich noch viel mehr Lust auf das Lesen macht.Der Junge, der auf dem Cover zu sehen ist, ist meines Erachtens nach Jaro. Ich finde es nur schade, dass er ganz in Schwarz dargestellt wurde und man nur seine Rückseite sieht. Hätte man ihn nicht nur in Schwarz dargestellt, hätte ich mir Jaro definitiv besser vorstellen können.

Ich finde es schade, dass das Buch nicht aus der Perspektive von Jaro geschrieben ist. Ich hätte mich so viel besser in ihn hineindenken und fühlen können. Ansonsten ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm und spannend. Ich finde es sehr aufregend Jaro zu begleiten und zu sehen, wie es mit ihm weitergeht.

Manchmal habe ich leider auch den Eindruck, dass die Geschichte im Wesentlichen nicht so ganz vorankommt und eher Dinge geschehen, die nicht so notwendig für den Verlauf des Buches sind. Die Geschichte entwickelt sich einfach eher langsam, was gut aber auch schlecht sein kann. Dafür muss ich aber sagen, dass die Autorin auf andere Aspekte der Geschichte verstärkt eingeht. Ich finde es gut, dass so auch andere Nebenhandlungsstränge genau beschrieben werden und auch oft im Vordergrund stehen.

Die Autorin hat sehr unterschiedliche Charaktere erschaffen, die die Leser einfach ins Herz schließen müssen. Zuerst haben wir da einmal Risa. Ich liebe den Charakter Risa, da sie einfach voller Hoffnung ist und nie aufgibt. Sie steckt einen regelrecht mit ihrer Hoffnung und Freude an. Manchmal musste ich schon schmunzeln, als ich derartige Passagen über sie gelesen habe.

Dann gibt es da noch Jaro. Meiner Meinung nach ist er sehr mutig, auch wenn er manchmal selbst daran zweifelt. Mir kommt es so vor, als hätte er eher wenig Selbstbewusstsein und brauch jemanden an seiner Seite, der ihm gut zu redet. Das Verhältnis zu seinem Vater kommt mir sehr schwierig vor. Diesen Verdacht hatte ich schon auf den ersten Seiten, da sein Vater eine ganz bestimmte Sache zulässt, die ich jetzt nicht weiter erläutern möchte.

Meines Erachtens nach Ergänzen sich Risa und Jaro richtig, obwohl die beiden wie man so schön sagt, aus zwei verschiedenen Welten kommen. Ich finde die Kultur der zwei Stämme, die die Autorin geschaffen hat sehr interessant. Ina Linger hat sich also nicht nur eine komplett neue Idee einfallen lassen, sondern auch fiktive Stämme, die sich in gewisser Hinsicht voneinander unterscheiden.

Die Geschichte nimmt meiner Meinung nach einen sehr schönen Verlauf und ich bin schon sehr auf die anderen Bände gespannt. Ich glaube, dass die anderen zwei Bände noch besser sein können. Auch die Umsetzung der Idee ist meiner Meinung nach sehr gelungen und hat mir sehr zugesagt.
Ich finde, dass der Klappentext leider ein bisschen zu viel von der Geschichte verrät. Daher würde ich empfehlen, wenn es geht den Klappentext nicht zu lesen.

Der Einstieg in das Buch kann ein bisschen verwirrend sein, da das Buch aus verschiedenen Zeiten erzählt wird. Wir erleben nämlich immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Lasst euch von diesem anfänglichen Problem aber nicht abschrecken.

Das Buch bekommt von mir 4 Sterne und eine große Leseempfehlung. Es hat zwar nicht für die 5 Sterne gereicht, allerdings ist das Buch etwas ganz neues und Einzigartiges. Von so einer Geschichte habe ich noch nie etwas gehört und das Buch ist genau das richtige für Fantasylieblinge wie mich. Außerdem hat mir das Ende auch ganz gut gefallen und ich muss zugeben, dass es mich auch etwas überrascht hat.

An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal bei der Autorin Ina Linger für das Rezensionsexemplar!
 

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen 
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