Rezension - Was andere Menschen Liebe nennen - David Levithan, Andrea Cremer

Montag, 26. Juni 2017
Titel: Was andere Menschen Liebe nennen
Originaltitel: Invisibility
Autor: Andrea Cremer, David Levithan
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Genre: Jugendbuch, Fantasy
Länge: 416
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 14 Jahren 
Verlag: cbt

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Wie weit gehst du für die Liebe?
Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Meine Meinung:
Meine Begeisterung für das Buchcover hält sich leider in Grenzen. Meiner Meinung nach ist es auf der einen Seite ein Eyecatcher, aber auf der anderen Seite stellt es die Beziehung zwischen Stephen und Elizabeth nicht ausreichend dar. Deswegen weiß ich nicht so genau was ich davon halten soll. Ich finde nur das wenn man die beiden schon auf dem Cover sieht, sich auch näher sein sollten. Zumindest ich hätte das schöner gefunden. Außerdem finde ich, dass das englische Cover und auch der englische Titel, viel besser zum Buch passen.

Zuallererst muss ich sagen, dass mir die Auflösung warum Stephen unsichtbar ist, nicht gefallen hat. Meiner Meinung nach war die Aufklärung ein bisschen dürftig. Es wurde nicht ausreichend erklärt und der Grund war meines Erachtens nach auch nichts Besonderes, sondern leider nur 0815. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autoren sich da etwas Außergewöhnlicheres einfallen hätten lassen.

Was ich sehr schön finde, sind die Kapitel. Die Kapitel sind zwar nicht verziert und sie tragen auch keine eigenen Namen, aber dafür sind sie besonders gekennzeichnet. Wenn Andrea Cremer aus der Sicht von Elizabeth schreibt, ist das Wort Kapitel und die Zahl in Schwarz gehalten und wenn David Levithan aus Stephens Sicht schreibt, ist das Wort Kapitel und die Zahl nicht ausgefüllt. Dies könnte eine Anspielung auf Stephens Unsichtbarkeit sein und ich muss sagen, dass wenn ich mit meiner Vermutung recht liege, mich sehr freue, da ich dies wirklich eine gute Idee finde.

Am Anfang fand ich das Buch leider ein bisschen verwirrend, da die Schreibstile des Autorenduos, doch sehr unterschiedlich sind. Daher brauchte ich einige Zeit, um mich in die Geschichte hineinfühlen zu können und der Einstieg fiel mir dadurch auch nicht unbedingt leicht. Doch nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, war es nicht mehr so schlimm und ich habe bemerkt, dass die Schreibstile der beiden Autoren dem Leser doch eine gewisse Harmonie und Stimmung vermitteln.

Meiner Meinung nach schreiben die beiden Autoren sehr locker und ungezwungen. Man könnte auch sagen lebendig. Außerdem schreibt besonders David Levithan sehr jugendlich. Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn zu diesem Buch eine Fortsetzung erscheint. Bis jetzt habe ich noch nichts davon gehört und bin mir ziemlich sicher, dass es ein Einzelband bleiben wird. Allerdings würde ich Luftsprünge machen, wenn dies doch noch einmal geändert werden würde.

Ich gebe dem Buch 4 Sterne und spreche gleich einmal eine Leseempfehlung aus. Ich kann es nur jedem empfehlen, der ein locker leichtes Jugendbuch sucht, welches sich nicht nur von den anderen unterscheidet, sondern auch richtig außergewöhnlich ist.
  
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen 
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Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!