Rezension - Entführt - Bis du mich liebst - Mila Olsen

Samstag, 28. Oktober 2017

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Titel: Entführt - Bis du mich liebst
Reihe: Louisa & Brendan Teil 1
Autorin: Mila Olsen
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Liebesroman, Roman, Jugendbuch
Länge: 419 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Nichts hasst Louisa mehr, als das Leben in dem winzigen Kaff Ash Springs, mitten in der Wüste Nevadas. Sie sehnt sich nach Spaß und Abenteuer. Als sie in den Ferien mit ihren vier Brüdern zum Campen in den Sequoia Nationalpark muss, trifft sie auf den geheimnisvollen Brendan. Ihr Schicksal nimmt eine dramatische Wende, denn Brendan ist keinesfalls zufällig am selben Ort. Akribisch hat er jeden Schritt von Louisas Entführung geplant. Er verschleppt sie in die Einsamkeit Kanadas, an einen Ort, an dem es nur Fichten, blauen Himmel, Wölfe und Hermeline gibt. Er sagt, sie wäre sein Licht in der Dunkelheit. Für Louisa beginnt eine Zeit voller Angst und Verzweiflung, in der sie immer mehr mit Brendans traumatischer Vergangenheit konfrontiert wird. Schon bald ist er für sie viel mehr als nur ihr Entführer. Mitgefühl, Zuneigung und Abhängigkeit vermischen sich und stürzen Louisa in ein tiefes Gefühlschaos. Vor allem zwei Fragen gewinnen immer mehr an Bedeutung: Darf man seinen Entführer lieben? Und wie gefährlich ist Brendan wirklich?

Meine Meinung:
Das Cover verbreitet meiner Meinung nach eine sehr beruhigende und angenehme Stimmung, obwohl die Geschichte in diesem Buch eher aufregend ist. Es wurden sehr schöne Farben gewählt, welche gut zueinanderpassen und sich ergänzen.

Leider verrät meines Erachtens nach der Klappentext schon die ganze Geschichte. Daher rate ich euch wirklich ihn nicht zu lesen. Diese Geschichte ist wirklich tiefgründig und kann den Leser auf eine Art und Weise verzaubern, wie es nur wenige Bücher können.

Mich hat dieses Buch seitdem ich es zum ersten Mal gesehen habe interessiert, da ich mich für Psychologie sehr begeistern kann und gedacht habe, dass dies ein Buch mit dem typischen Stockholmsyndrom ist. Über das sogenannte Stockholmsyndrom wollte ich schon immer mehr erfahren und habe deshalb zu diesem Buch gegriffen. Doch eigentlich geht es nicht darum sondern um etwas ganz anderes.

Meiner Meinung nach ist die Geschichte sehr realitätsnah dargestellt worden. So als ob dies in echt passiert wäre, oder passieren könnte. Im Endeffekt ist es so, dass wir heutzutage viel zu viel von uns im Internet preisgeben und es vielleicht ein paar Menschen gibt, die das ausnützen, genau wie der Charakter Brendan in der Geschichte. Die eigene Identität spielt in diesem Buch auch eine wichtige Rolle. Louisa fragt sich vor ihrer Entführung jeden Tag, wer sie überhaupt ist.

Ich habe nicht so viel von dem Buch erwartet und an eine durchschnittliche Geschichte mit weniger überzeugenden Charakteren geglaubt, doch im Endeffekt bekam ich eine außergewöhnlich gut geschriebene Geschichte mit interessanten Wendungen und gut herausgearbeiteten Charakteren, welche eine komplexe Beziehung zueinander haben. Ich finde einfach, dass dieses Buch wirklich außergewöhnlich ist.

Schade finde ich es nur, dass der Leser nicht so viel von Brendans Gedanken mitbekommen hat bzw. gar nichts davon. Brendan ist ein typischer Einzelgänger. Er hat eine schlimme Kindheit hinter sich, die ihn einfach nicht loslässt. Es ist, als ob er regelmäßig in ein schwarzes Loch fällt und die Einzige die es schafft ihn da herauszuholen ist Louisa. Doch dafür hat die Autorin schlussendlich auch noch eine Lösung gefunden. Sie hat nämlich einen zweiten Teil geschrieben, welcher aus Brendans Sicht sein soll. Es ist also die gleiche Story wie im ersten Band nur aus seiner Sicht, so kann der Leser seine Entscheidungen dann wahrscheinlich auch besser nachvollziehen.

Das Ende ist meines Erachtens nach etwas unrealistisch gewesen, da es für mich einfach nicht so ganz zusammengepasst hat. Ich kann euch jetzt leider nicht den genauen Grund nennen, da ich euch sonst spoilern würde.

Obwohl ich ein paar leichte Kritikpunkte an dem Buch habe, muss ich ihm einfach 5 Sterne geben, da die Geschichte es einfach verdient hat. Jeder der das Buch gelesen hat wird wissen, was ich damit meine. Ich gebe dem Buch also 5 Sterne und spreche eine absolute Leseempfehlung aus.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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